Das interne Audit als Spiegelbild der Organisation
Ein internes Audit ist kein Verhör, sondern eine Bestandsaufnahme. Es ist ein geplanter Prozess, bei dem geschulte Mitarbeiter (oder externe Experten) prüfen, ob die Prozesse so ablaufen, wie sie beschrieben sind, und ob sie wirksam sind.
Der Audit-Prozess:
- Auditprogramm: Festlegung, welche Bereiche wann im Jahr geprüft werden (risikoorientiert!).
- Durchführung: Beobachtungen vor Ort, Befragung von Mitarbeitern und Sichtung von Dokumenten.
- Bericht: Festhalten von Konformitäten (was läuft gut?) und Nichtkonformitäten (wo gibt es Lücken?).
- Korrekturmaßnahmen: Festlegung von Terminen und Verantwortlichen, um gefundene Schwachstellen dauerhaft zu beheben.
Interne Audits sollten „cross-funktional“ durchgeführt werden: Ein Mitarbeiter aus dem Einkauf auditiert die Produktion. Das bringt frischen Wind und neue Perspektiven in festgefahrene Abläufe. Ein gut geführtes Audit wird von den Abteilungen als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden, nicht als Kontrolle von oben.